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Erwachsenwerden und keine Perspektive?


Das Problem ist überall bekannt: Die Schulzeit nähert sich dem Ende, aber wie geht es weiter. Manche wissen genau was Sie wollen, aber der Zugang zum Wunschausbildungsplatz ist versperrt. Oder schlimmer – man bekommt einfach keinen Ausbildungsplatz. Wieder andere wissen zwar ganz genau, was sie nicht wollen, aber nicht was sie wollen, ganz unabhängig von der Frage der Möglichkeiten.

Um mit dem Ende der Schulzeit nicht in Lethargie und Frustration zu verfallen ist es wichtig, seinen Horizont zu erweitern. Praktika oder ein soziales Jahr bieten sich an. Wenn nicht am Heimatort, dann in einer anderen Stadt, einem anderen Bundesland oder gleich in einem ganz anderen Land. Oder einfach auf Reisen gehen, Low-Budget, Übernachtung in Jugendherbergen. Es gibt viele Möglichkeiten.

Je größer die Entfernung zum Heimatort um so mehr wird die Eigenverantwortung und Selbständigkeit geschult. Umso weitreichender die Eindrücke und Erfahrungen und die Erweiterung des Horizontes. Sicher, man muss vielleicht seine Ansprüche, die man gewohnt ist oder die man an sein Leben hat, erst einmal herunterschrauben. Aber schon nach kurzer Zeit erkennt man, welche Bereicherung man für sein Leben erfährt. Von diesen Erfahrungen zehrt man sein Leben lang.
Und diese Erfahrungen und die darin zum Ausdruck kommende Flexibilität und Selbstständigkeit machen sich später auch im Lebenslauf sehr gut.
Aufgrund dieser Erfahrungen ergeben sich neue Perspektiven, neue Kontakte, die einem wiederum weitere Möglichkeiten eröffnen.

Auch wenn die Nachrichten aus aller Welt noch so negativ scheinen, die Welt und das Leben haben viele Facetten. Die Welt und das Leben stehen jedem offen und jeder kann seinen Weg finden, wenn er nur bereit ist seinen Weg zu suchen und ihn zu gehen.